Wie viel Traffic braucht Conversion-Optimierung?
Für saubere A/B-Tests brauchst du einige tausend Sitzungen pro Monat auf dem Kaufpfad. Darunter arbeiten wir mit Funnel-Analyse, Ladezeitmessung und bekannten Usability-Befunden statt mit Tests — das liefert bei kleinen Mengen verlässlichere Entscheidungen als ein unterbesetzter Test.
Was ist die häufigste Abbruchursache im Checkout?
Überraschende Zusatzkosten. Laut Baymard Institute (2025) brechen 39 % der Käufer deswegen ab. Danach folgen zu lange oder zu komplizierte Prozesse: Fast jeder fünfte Käufer hat im letzten Quartal aus diesem Grund einen Warenkorb liegen gelassen.
Wie hängen Ladezeit und Conversion zusammen?
Direkt. Die Untersuchung „Milliseconds Make Millions“ von Google und Deloitte über 37 Marken zeigt: 0,1 Sekunden schnellere mobile Ladezeit erhöhten die Conversion im Handel um 8,4 % und den durchschnittlichen Bestellwert um 9,2 %. Deshalb messen wir Core Web Vitals auf den Kaufpfaden mit.
Ändert ihr die Seite selbst oder liefert ihr nur Empfehlungen?
Wir setzen um. Empfehlungen ohne Umsetzung bleiben liegen und lassen sich nicht nachmessen. Wenn dein Team lieber selbst baut, liefern wir die Umbauten so beschrieben, dass sie ohne Rückfragen umsetzbar sind, und übernehmen die Nachmessung.
Woran messt ihr den Erfolg?
An Abschlüssen: Käufe, qualifizierte Anfragen oder Buchungen, je nach Geschäftsmodell. Nicht an Klickraten oder Verweildauer. Vor dem ersten Umbau halten wir den Ausgangswert fest, damit die Veränderung später zuordenbar bleibt.
Kollidiert Conversion-Optimierung mit SEO oder GEO?
Selten, wenn beides zusammen geplant wird. Kürzere Texte können Rankings kosten, wenn man die belegenden Inhalte streicht. Wir behalten die Belege und ändern Anordnung, Formulare und Ladezeit — das hilft beiden Seiten gleichzeitig.