Was unterscheidet das von klassischer Marktforschung?
Klassische Marktforschung befragt Menschen und misst Einstellungen. Wir messen, was KI-Systeme antworten, wenn ein Käufer nach Anbietern fragt. Das ist kein Ersatz, sondern ein zusätzlicher Kanal — inzwischen einer, an dem die Vorauswahl entsteht, bevor jemand mit dem Vertrieb spricht.
Wie viele Fragen braucht eine belastbare Messung?
Das hängt von der Breite der Kategorie ab. Für eine enge Nische reichen oft 60 bis 100 Fragen über acht bis zehn Cluster. 500 Fragen lohnen sich, wenn Sortiment, Personas und Einsatzszenarien stark auseinandergehen. Mehr Fragen sind nicht automatisch besser, sie kosten nur mehr Messläufe.
Warum nicht einfach zehnmal ChatGPT fragen?
Weil eine einzelne Formulierung das Ergebnis bestimmen kann und Antworten nach System, Modellversion, Region und Zeitpunkt schwanken. Erst die Streuung über viele Varianten und die Wiederholung mit derselben Stichprobe machen aus Beobachtungen eine Aussage.
Welche Systeme messt ihr?
ChatGPT, Gemini, Perplexity, Claude und Googles AI Overviews. Die Auswertung erfolgt je System getrennt, weil sich die Antworten und die zitierten Quellen deutlich unterscheiden — ein Gesamtdurchschnitt verdeckt genau diese Unterschiede.
Bekommen wir die Rohdaten?
Ja. Prompt-Korpus, Rohantworten und Auswertung gehören dir und bleiben nutzbar, auch wenn die Zusammenarbeit endet. Die Methodendokumentation liegt bei, damit die Messung ohne uns wiederholbar ist.
Ist das dasselbe wie GEO?
Nein. Diese Leistung misst und beschreibt den Markt. GEO verändert die Position darin. Viele Kunden fangen mit der Messung an, weil sie erst danach entscheiden, ob und wo sich Arbeit an der Sichtbarkeit lohnt.
Veröffentlicht ihr die Ergebnisse?
Nur mit schriftlicher Freigabe. Ergebnisse zeigen die Position eines Unternehmens gegenüber benannten Wettbewerbern; das gehört dem Auftraggeber. Was wir ohne Freigabe veröffentlichen, ist ausschließlich die Methode.
Wie schnell liegt der erste Bericht vor?
Vier bis sechs Wochen. Der Aufbau des Korpus dauert am längsten, weil er aus echten Kauf-Fragen entsteht und nicht aus einem Keyword-Tool. Die Messung selbst läuft danach in Tagen.