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Guide

Wie baut man 500 Kauf-Fragen, ohne die Marke in die Antwort zu lenken?

Indem man Entscheidungssituationen abbildet statt Suchbegriffe, jede Situation in 15 bis 16 Varianten formuliert und Marken- von unbranded Fragen trennt. Dazu eine kleine feste Stichprobe, die in jedem Messlauf identisch mitläuft. Dieser Guide beschreibt das Vorgehen an einer eigenen Analyse des deutschen Workwear-Marktes.

Für Marken und Agenturen, die KI-Sichtbarkeit messen wollen und wissen müssen, woran ein Prompt-Korpus scheitert.

500
kuratierte deutsche Kauf-Fragen
Quelle: Eigener Prompt-Korpus, technisch geprüft am 15. Juli 2026
32
Intent-Cluster mit je 15 bis 16 Varianten
Quelle: Eigener Prompt-Korpus, 500 Einträge ohne Duplikate
75,4 %
unbranded Fragen ohne Markenlenkung
Quelle: Kategorienverteilung desselben Korpus
11
feste Benchmark-Fragen je Messlauf
Quelle: Benchmark-Markierung im selben Korpus

Warum reicht eine Keyword-Liste für KI-Messung nicht?

Ein Suchbegriff bildet eine Eingabe ab, eine Kauf-Frage bildet eine Entscheidungssituation ab. KI-Systeme antworten auf die Situation: Empfehlung, Vergleich, Haltbarkeit, Passform, Beschaffung, Pflege, Preis-Leistung, konkreter Einsatz. Wer nur das Hauptkeyword misst, misst einen Bruchteil dessen, was tatsächlich gefragt wird.

Das gilt umso mehr, seit Google AI Mode eine Anfrage in acht bis zwölf Teilfragen zerlegt. Ein Korpus, der nur die Oberfrage enthält, sieht die Teilfragen nie — und damit auch nicht die Stellen, an denen eine Marke aus der Antwort fällt.

Wie viele Varianten braucht eine Frage?

In dem hier beschriebenen Aufbau enthält jedes der 32 Intent-Cluster 15 bis 16 unterschiedlich formulierte Fragen: Statements, Imperative, W-Fragen und Szenarien. Der Grund ist Robustheit. Ein einzelner Prompt kann eine Marke zufällig begünstigen oder benachteiligen; erst die Streuung über Formulierungen zeigt, ob eine Nennung stabil ist.

Die Zahl ist kein Naturgesetz, sondern ein Kompromiss aus Aussagekraft und Messkosten. Unter etwa zehn Varianten je Cluster wird das Ergebnis wackelig, deutlich darüber steigen die Kosten, ohne dass die Aussage merklich besser wird.

Warum müssen unbranded Fragen getrennt ausgewertet werden?

Wer die eigene Marke in die Frage schreibt, bekommt sie meist auch in der Antwort. Das misst nichts. Interessant ist die Frage ohne Markennennung: Wird die Marke aus eigener Relevanz genannt, oder nur, weil sie schon in der Eingabe stand?

In dem beschriebenen Korpus sind 75,4 Prozent der Fragen unbranded. Marken- und Wettbewerbsfragen laufen getrennt mit, weil sie eine andere Frage beantworten: nicht ob man vorkommt, sondern wie man im direkten Vergleich dasteht.

Wozu eine feste Benchmark-Stichprobe?

KI-Antworten schwanken nach System, Modellversion, Region und Zeitpunkt. Wenn sich zwischen zwei Messläufen sowohl der Korpus als auch das Modell ändert, lässt sich eine Veränderung niemandem mehr zuordnen.

Deshalb laufen elf Kernfragen in jedem Messlauf identisch mit. Sie sind der stabile Vergleichspunkt, während der größere Korpus Breite, Personas und unterschiedliche Kaufsituationen abdeckt. Ohne diesen festen Kern ist jede Aussage über Fortschritt eine Vermutung.

  1. 1.Entscheidungssituationen sammeln, nicht Suchbegriffe — aus Vertrieb, Support und echten Kundenfragen.
  2. 2.Situationen zu Clustern bündeln und je Cluster 15 bis 16 Varianten formulieren.
  3. 3.Marken- und unbranded Fragen trennen und getrennt auswerten.
  4. 4.Eine kleine feste Stichprobe markieren, die in jedem Lauf unverändert mitläuft.
  5. 5.Korpus auf Duplikate prüfen, bevor gemessen wird.
  6. 6.Mehrfach messen und erst dann über Veränderung sprechen.

Was kannst du dir sparen?

  • Einmalmessungen. Eine einzelne Antwort ist kein Trend, sondern eine Stichprobe von eins.
  • Korpora aus Keyword-Tools. Sie enthalten Suchbegriffe, keine Entscheidungssituationen.
  • Fragen, die die eigene Marke enthalten, als Sichtbarkeitsbeleg zu zählen.
  • Den Korpus zwischen zwei Messläufen zu ändern und die Ergebnisse trotzdem zu vergleichen.

Was wird dazu am häufigsten gefragt?

Lässt sich dieser Korpus auf andere Branchen übertragen?

Die Fragen nicht, das Vorgehen schon. Die 500 Fragen bilden einen konkreten deutschen Workwear-Markt ab. Übertragbar sind die Struktur — Cluster, Varianten, Trennung von branded und unbranded, feste Benchmark-Stichprobe — und die Prüflogik.

Warum steht hier kein Ergebnis?

Weil die Ergebnisse zeigen, wie benannte Unternehmen in dieser Kategorie zueinander stehen. Solche Zahlen veröffentlichen wir nicht ohne Freigabe der Betroffenen. Offen ist deshalb nur das Vorgehen. Wer Zahlen zum eigenen Markt braucht, bekommt sie aus einer eigenen Messung.

Wie viele Fragen braucht eine belastbare Messung mindestens?

Das hängt von der Breite der Kategorie ab. Für eine enge Nische reichen oft 60 bis 100 Fragen über acht bis zehn Cluster. 500 Fragen lohnen sich, wenn Sortiment, Personas und Einsatzszenarien stark auseinandergehen — sonst zahlt man für Messkosten ohne Erkenntnisgewinn.

Wie oft sollte gemessen werden?

Monatlich mit derselben Benchmark-Stichprobe. Häufiger lohnt selten, weil die Systeme selbst schwanken; seltener macht es schwer, eine Veränderung noch einer Maßnahme zuzuordnen.

Kundenstimmen

Was unsere Kunden sagen.

Zitate von Gründern und Geschäftsführern, mit denen wir arbeiten. Wo ein Case vorliegt, steht die Kennzahl daneben.

NICCOS
No fuckin way, Felix Ament der GOAT. Nach wenigen Wochen war NICCOS bei ChatGPT und Claude auf Platz 1. Unsere organischen Lead-Anfragen sind durch getSichtbar explodiert.

+761 %

mehr Impressionen

Mai bis Juli 2026 · 3 Monate

NENiclas Eckert

Niclas Eckert

Gründer, NICCOS

voids.ai
Im ersten Monat kam die erste Anfrage mit dem Satz: „Ihr wurdet mir von ChatGPT empfohlen.“ Genau dafür nutzen wir getSichtbar.

+980 %

mehr organische Conversions

Mai bis Juli 2026 · 3 Monate

JSJannik Semmelhaack

Jannik Semmelhaack

Founder & CEO, VOIDS

VOLTH Materials
Seit getSichtbar läuft, bekommen wir neue B2B-Anfragen über KI. Die Umsetzung war schnell, pragmatisch und nah an unserem Markt.

11,2 Plätze

bessere Ø Position

April bis Juni 2026 · 3 Monate

THTheresa Hauck

Theresa Hauck

Founder & Managing Director, VOLTH Materials

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Was im Gespräch passiert

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  • Wir zeigen, welche Quellen diese Antworten stützen und wo Wettbewerber stehen.
  • Wir benennen die Belege, die deiner Marke heute fehlen.
  • Du bekommst den nächsten Schritt, der am meisten Wirkung hat. Ohne Verpflichtung.